Hinweise

Kinder sind offen für Bewegung

Kinder haben eine so hohe Bewegungsfreude und ein so ausgeprägtes Spielbedürfnis, dass ihnen unbedingt genügend Bewegungsraum und Bewegungsfreiheit gegeben werden muss. Zum Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Steigen, Balancieren, Hängen, Schaukeln und anderen Bewegungsformen brauchen sie die entsprechenden Ausübungsmöglichkeiten. Aus trainingswissenschaftlicher und pädagogischer Sicht wäre es sinnvoll, wenn die Hälfte der Kindergartenzeit für Spiel, Sport und Bewegung zur Verfügung gestellt würde. Dagegen gibt es kein vernünftiges Argument, vor allem, wenn man weiß, dass vielseitige Bewegungserfahrungen nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten positiv beeinflussen.

Im Übergang vom Kind zum Jugendlichen ist es eigentlich egal, welche Sportart betrieben wird, ob Turnen, eine Ballsportart, Leichtathletik, Schwimmen, Tanzen, Gymnastik oder eine andere Sportart ausgeübt wird. Entscheidend ist es, als Jugendlicher wenigstens zu einer Sportart zu finden und diese mit Spaß auszuüben. Denn das Jugendalter ist meist die letzte Möglichkeit, den Grundstein für eine lebenslange Motivation zum Sport zu legen. Wer in diesen Lebensabschnitt Spiel und Bewegung als die herrlichste Nebensache der Welt erfahren hat, wird diese Lebensbereicherung nicht mehr missen wollen und leicht zum weiteren Sporttreiben im Erwachsenenalter finden

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